Gründüngungen und Ackerkulturen
Gründüngungen helfen die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu fördern: Die Pflanzen binden Nährstoffe, und durch die Umwandlung der Pflanzenreste entsteht wertvoller Humus. Zudem ist der Boden durch den Bewuchs vor Erosion geschützt. Unkräuter werden verdrängt, und das Boden- und Insektenleben profitiert von einer verbesserten Bodenstruktur sowie einer verlässlichen Nahrungsquelle.
Je nach gewünschtem Effekt stechen manche Arten besonders hervor. Eine Bodenlockerung erzielen die meisten Arten, wobei manche besonders tief lockern können, etwa Ölrettich oder Luzerne. Leguminosen können Luftstickstoff im Boden binden und diesen wichtigen Nährstoff dem Boden zuführen. Nahrung für Insekten bieten blühende Gründüngungen wie Buchweizen oder Phacelia. Wer es sich einfach machen möchte, greift am besten zu unseren einjährigen Gründüngungsmischungen. Mehrjährige Gründüngungen sind hilfreich zur Sanierung von ausgelaugten Böden oder auf ungenutzten Flächen. Ein wichtiger Aspekt bei Gründüngungen ist die Auswahl von Pflanzen aus verschiedenen Familien, um die Übertragung von Pflanzenkrankheiten zu vermeiden, z.B. keine Kreuzblütler-Gründüngung vor Kohl. Viele Artikel dieser Kategorie können auch für Speisezwecke angebaut werden, z.B.: Belugalinsen, Kichererbse, Leindotter, Öllein, Sonnenblumen, Buchweizen, Goldhirse, Bockshornklee oder die Getreidearten. Manche Ernte müsste ggf. noch geschält, entspelzt oder anders aufgearbeitet werden.
Das Saatbeet sollte gut gelockert werden. Feines Saatgut kann grobwürfig ausgebracht werden oder bei grösseren Samen in Reihen gesät werden. Saatgut je nach Sorte leicht einarbeiten, gut andrücken und vorsichtig wässern. Die Gründüngung kann je nach Anwendungsfall unterschiedlich durchgeführt werden. Die Vorsaat erfolgt im zeitigen Frühjahr, gefolgt von der Nutzung des angewelkten Pflanzenmaterials als Mulchschicht nach dem Schnitt. Zwischen- und Untersaat eignen sich für Anbaupausen von über 3 Wochen oder für Kulturen mit langer Anbauzeit. Die Nachsaat erfolgt im Spätsommer durch Ausbringung einer abfrierenden Gründüngung und wird im Frühjahr in den Boden eingearbeitet.
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Leguminose. Als Zwischenfutter oder als Deckfrucht geeignet.
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Grüne Linse. Mittelfrüh, mittelhoch. Nur bei geringem Unkrautdruck empfohlen. Anbau im Gemenge mit Leindotter empfohlen. 180 Körner/m² ANICIA und 2kg/ha LEINDOTTER.
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Sie hat das höchste Ertragspotential aller GZPK-Sorten und bleibt auch bei intensiver Versorgung standfest. Sie ist besonders für Umsteller geeignet als Biskuit- oder Futterweizen. Für Knospe-Betriebe als Flockenweizen in Vertragsanbau.
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Kichererbse, mittelfrüh, kommt mit relativ wenig Niederschlag aus, mittelhoch, sehr standfest
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Frühlingsaussaat (März-April) oder Herbstaussaat (September), Säuberungsschnitt im 1. Jahr erlaubt, Schnitt im 2. Jahr zwischen 1. Oktober und 15. März
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Gelbe Kornfarbe. Auch zur Grünschnittnutzung geeignet.
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Cian überzeugt mit hohem Ertragspotential unter intensiven Bedingungen sowie der besten Standfestigkeit aller gzpk-Sorten. Er zeigt eine hohe Proteinnutzungseffizienz und unter intensiver Führung eine sehr gute Backqualität. Eine leichte Braunrostanfälligkeit ist vorhanden, ansonsten präsentiert sich die Sorte rundum gesund, mit hohem Hektolitergewicht und sicherer Auswuchsresistenz.
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Top Qualität, gute Schälbarkeit, hohe Kernenausbeute.
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